Josef Winkler

Josef Winkler über sich:

Ich wurde am 3. März 1953 als Sohn bäuerlicher Eltern in Kamering, bei Paternion, Kärnten, geboren, besuchte die achtklassige Dorfvolksschule in Kamering und die Handelsschule in Villach. Am 1. April 1973 trat ich als „Schreibkraft“ in den Bürodienst der damaligen Hochschule für Bildungswissenschaften in Klagenfurt. In dieser Zeit gründete ich mit dem Klagenfurter Universitätsprofessor Alois Brandstetter den „Literarischen Arbeitskreis“ und gab mit ihm gemeinsam die Literaturzeitschrift „Schreibarbeiten“ heraus, die an der Hochschule gedruckt wurde. Über den „Literarischen Arbeitskreis“, häufig gemeinsam mit der Landhausbuchhandlung, luden wir noch unbekannte, aber vor allem viele bekannte Autoren nach Klagenfurt zu Lesungen ein, unter anderem Wolfgang Hildesheimer, Erich Fried, Hubert Fichte, Martin Walser, Paul Nizon, Franz Innerhofer… 1979, nachdem im Suhrkamp Verlag auf Empfehlung von Martin Walser mein erster Roman „Menschenkind“ erschienen ist, ging ich auf Karenz (gegen Entfall der Bezüge) und kündigte meinen Dienst im Frühjahr 1982 an der Hochschule für Bildungswissenschaften. Seither lebe ich als freier Schriftsteller.

Meine literarischen Bücher sind vor allem ins Französische und Spanische übersetzt, sowie ins Russische, Italienische, Japanische, Slowenische.

Für meine literarischen Arbeiten erhielt ich unter anderem folgende Auszeichnungen:

–          Preis der Jury des Ingeborg-Bachmann-Preises

–          Anton Wildgans Preis, Wien

–          Bettina von Arnim Preis, Berlin

–          Kranichsteiner Literaturpreis, Darmstadt

–          Stadtschreiber von Bergen-Enkheim, Frankfurt (1 Jahr lang)

–          Stadtschreiber von Biel (1 Jahr lang)

–          Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Berlin (9 Monate)

–          Alfred Döblin Preis, Berlin

–          3-jähriges Robert-Musil-Stipendium, Wien

–          2-jähriges Elias-Canetti-Stipendium, Wien

–          Premio Lateral, Madrid

–          Franz Nabl Preis, Graz

–          Georg Büchner Preis, Darmstadt, 2008

–          Großer Österreichischer Staatspreis, 2008

–          Im Frühjahr 2007 hielt ich die Frankfurter Poetikvorlesungen an der Goethe-Universität in Frankfurt.

–          Vor ein paar Jahren war ich drei Wochen lang mit dem Klagenfurter Universitätsprofessor Klaus Amann in Indien unterwegs, wo wir an den Instituten für Deutsche Sprache an den Universitäten Delhi, Jaipur, Pune, Bombay, Varanasi Vorträge hielten. – Auf Einladung des deutschen Goethe-Institutes war ich im September 2006 Stadtschreiber von Kalkutta.

–          Seit 1979, seit dem Erscheinen meines ersten Buches im Suhrkamp Verlag, hielt ich abgesehen vom deutschen Sprachraum unzählige Lesungen und Vorträge  an den österreichischen Kulturinstituten und Universitäten unter anderem in Rom, Mailand, Neapel, Madrid, Paris, Budapest, Prag, Amsterdam, Oslo.

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