Licht · Staub

von Birgit Bachmann

Die letzten monate habe ich gedanklich mit diesem begriff gelebt und gearbeitet.

Staub ist etwas boden-selbst-und-unbe-ständiges – mit dem wir immer zu tun haben.

Der uns umgibt. Und durch die modernisierung und elektrifizierung der welt sichtbarer wird – es gibt eine magnetische anziehungskraft zwischen staub undl licht – ein sichtbares liebesverhältnis-spiel – bedingt einer dem anderen.

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Staub ist kein einfaches partikel – es sammelt sich selbst – befühlt und beflügelt sich – es ist ein reisendes und hinreisendes.

Staub an sich kann ohne licht nicht leben –die symbiose – der eins-sicht – des sichtbaren. Der philosophische kontext..

Auch ich brechtschen sinne – die im dunklen sieht man nicht-)

Im licht tanzt staub – bewegt und verführt. Es ist ein leichtes – sich im strahl von licht tanzen zu lassen. Das licht ist die bühne von und für staub.

Staub ist was lebendig – selbständiges – eigenständiges.

Etwas was sprache hat – und sich niederlässt – also ist staub auch etwas

Kommunikatives und geselliges. Meist ist staub nicht alleine. Staub liebt gesellschaft – und sogar im staubsaugersack –

Staub ist barrrierefrei – und anarchisch.

Staub ist ein partisan und hält sich gut im widerstand.

Staub ist real und humorvoll – er kitzelt uns in der nase und lässt uns lachen.

und zu staub werden auch wir – kttzeln einander in der nase – führen uns herum und bleiben durchreisende.

Staub flüstert – er rieselt – und krieselt – er schleift – und manchmal quietscht er – staub ist nicht stumm – nur leiser.

Staub knackt – in leitungen – und schwirrt. Staub verursacht und erwirkt. Staub ist der beginn der endlichkeit und das ende der unendlichkeit.

Wir werden sind und wollen stauben. Staub aufwirbeln und staub sein.

Staub ist schön.

Lịcht Staub

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