Chrissinne

von Wolfgang Bogner

Leichter Sinn,

sinniert Chrissinne leicht besinnlich,

sei nicht Leichtsinn, keinesfalls,

Besinnung auf die Sinne,

leicht, grazil, leichtflügelig,

sinnt Chrissinne hehren Sinnes weiter,

neue, leichte Sinneswege zu ersinnen,

einer Leichtigkeit der freien Sinne

sinnvoll zu besinnen sich,

vorzusinnen anstatt nachzusinnen,

hellzusinnen anstatt trübzusinnen

schaffe weite Sinnesräume,

überweite Sinnesträume,

übersinnt Chrissinne,

sinnlich sehr in ihrem Sinnen!

Leicht sinnig sei nicht leichtsinnig,

welch sinnlose Unsinne, Stumpfsinne,

erregt sie sich, Chrissinne,

federleicht, gedankenleicht,

in gleitender Besinnlichkeit

sich zu entsinnen

der schwingend leichten Sinnesfreuden,

aus dem Tiefsinn aufzuschweben

in die endlos hohen Sinneswelten

hoch empor zur klaren Leicht-Sinnigkeit,

zeuge nie gesehene Sinnesreiche,

versinnt verzückt in diesem Sinne,

die weise Chrissinne.

 

Zwei Frauen

Wenn Ramona aus Pamplona

trifft Romana aus Tofana,

schneien blaue Wortgedanken

aus den roten Haaresranken,

raspeln süße Honigbraten

schwellend zu den Redenstaten,

toben stürmisch Spracheswüsten

um des Mannes Ohrenküsten!

Wenn Ramona und Romana

aus Pamplona und Tofana

kirre aus den Zöpfen schauen,

wirre auf den Köpfen grauen,

dirre an den Töpfen kauen,

xirre für die Kröpfe klauen,

birre sich die Höpfen brauen,

schwirre wie die Tröpfe blauen,

klirre nach dem Schöpfen flauen,

 girre durch das Schröpfen stauen,

schirre mit den Stöpfen hauen,

quirre nur die Blöpfe bauen,

mirre nur den Wöpfen trauen,

firre bei den Göpfen miauen,

zirre vor den Quöpfen pfauen,

bleibt dem Manne nur die Zille,

träufeln Biere hin zur Stille.

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